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Für die Schlacht an der Somme haben sich die Landfeinde im Vierjährigen auf jeden Fall den Schwarzen Ritter verdient. https://www.youtube.com/watch?v=7IfsjYVWNaM Die Engländer und Gallier sind nämlich 1916 fünf Monate lang mit 2,5 Millionen Kriegsknechten gegen unsere deutschen Stellungen angerannt und haben gerade mal zehn Kilometer Boden gewonnen. Ihr Verlust belief sich dabei auf 700,000 Mann, wogegen wir Deutschen 335,000 Mann eingebüßt haben. Eine taktisch-strategische Meisterleistung war die Schlacht an der Somme daher nicht, aber ein großer deutscher Abwehrsieg. Erfochten von unserem Generälen Max von Gallwitz und Hermann von Kuhl sowie unserem Kronprinzen Rupprecht von Bayern, unter der anfänglichen Oberleitung von Erich von Falkenhayn. Im August wurde die Oberste Heeresleitung auf unseren Feldmarschall Paul von Hindenburg und seinen Stabschef Erich von Ludendorff übertragen. Nachzulesen ist die Geschichte der Schlacht an der Somme beim Reichsarchiv in den Schlachten des Weltkrieges. Wir hören von unserem (ersten) Gegenangriff am zweiten Schlachttag: http://digi.landesbibliothek.a....t/viewer/toc/AC07011
„Das Vorgehen der Infanterie der XII. Reservedivision in dem unbekannten Gelände hatte sich in völliger Finsternis weiter verzögert. Das III. und I./Regiment LI, Hauptmann von Stockhausen und Major Engel, waren noch bis Mitternacht in die II. Stellung südostwärts Longueval - Guillemont gelangt. Hinter ihnen kam das II. Bataillon mit der Maschinengewehrkompanie langsam nach. Das III./Regiment XXXVIII, Hauptmann Nonne, mit acht Maschinengewehren kam erst gegen 12.30 Uhr nachts in die II. Stellung südostwärts Guillemont. Das I. und III./Regiment XXIII, Hauptmann Dinter und Hauptmann der Reserve Riebel, erreichten bis 12.30 Uhr nachts die zweite Stellung südostwärts Fassemont-Ferme. Das I./Regiment XXIII lag noch in der dritten Stellung südlich Le-Priez-Ferme. Als Angriffsfront war dem Reserveinfanterieregiment LI die Linie Nordwestrand Montauban-Baligand-Stützpunkt, dem Reserveinfanterieregiment XXXVIII die anschließende Linie bis zur Nordwestecke des Bayern-Waldes zugewiesen. Die Artillerie feuerte besonders in das Gelände Montauban-Lochnerwerk. Die Bataillone der beiden Regimenter traten nicht einheitlich zum Angriff an. Die Verbindung war teilweise abgerissen. Nach inzwischen eingegangenen Meldungen sollten im Bernasay-Wald - Lochnerwerk - Nordostteil des Bayern-Waldes läge; dann setzte die feindliche Linie erst wieder beim Roten Haus ein und liefe von da südostwärts; zwei Rekrutenkompanien und eine Kompanie/LXII wären angeblich im Bernasay-Wald aufgerieben; zwei Kompanien/LXII hielten noch den Südrand des Trones-Waldes; Ost- und Südrand des Bayern-Waldes wären noch von Zweiundsechzigern besetzt; hart ostwärts Hardecourt läge eine Kompanie/LXII dem Roten Hause gegenüber. Das von der XXVIII. Reservedivision über das Vorgehen der XII. Reservedivision verständigte bayerische XVI. Reservedivision war bereits 1.15 Uhr nachts mit dem I. und II. Bataillon zum Angriff angetreten. In dem völlig unbekannten Gelände war ihre Vorbewegung bei Nacht äußerst schwierig. Jedoch erreichten sie, unbehelligt vom Feinde, die Artillerieschlucht. Als Rückhalt rückte das III. Bataillon in die zweite Stellung beiderseits Longueval. Mit dem Reserveinfanterieregiment LI bestand noch keine Verbindung. In der Schlucht wurden die im Vorgehen in der Dunkelheit durcheinander gekommenen Kompanien geordnet. Noch bevor der Tag graute, ging es weiter, obwohl bei dem noch fehlenden Anschluß mit dem Reserveinfanterieregiment LI die linke Flanke des II. Bataillons gefährdet war. Bald nach drei Uhr morgens erstiegen die Bayern den steilen Südhang der Schlucht. Heftiges englisches Sperrfeuer, dann auch Maschinengewehrfeuer, zwang die Kompanien des I. Bataillons zu Boden. Der Bataillonskommandeur, Major Wölfl, beschloß, die Artillerieschlucht zu halten. Die I., III. und IV. Kompanie und vier Maschinengewehre/Spezialfeuertruppe LXXXVII besetzten den Hang, an dessen Fuß die II. Kompanie als Reserve blieb. In Rücksicht auf die Gefährdung der rechten Flanke des Bataillons von Mametz her wurde die XI. Kompanie hinter den rechten Flügel vorgeführt. Das III. Bataillon (ohne die XI. Kompanie) gewann an der Straße Groß Bazentin - Montauban in der zweiten Stellung Anschluß an das II./XXIII. Auch die im Vorgehen zu weit rechts abgekommene VI. Kompanie kam im englischen Feuer aus der Artillerieschlucht nicht vorwärts. Der VIII. und V. Kompanie, Oberleutnant Schwub und Leutnant der Reserve Thurnreiter, war der Angriff auf Montauban - Nord befohlen, während die VII. Kompanie, Oberleutnant Scheuring, westwärts Montauban vorbei den Staubwassergraben angreifen sollte, sobald sich die Wirkung der VIII. und V. Kompanie geltend machte. Trotz heftigsten englischen Maschinengewehrfeuers wurde in den Graben nördlich Montauban eingedrungen. In heißem Kampf, in dessen Verlauf B. F. Breiherr mit zahlreichen Leuten fiel, wurden die Widerstand leistenden Engländer des 16. Manchester-Bataillons (90. Brigade) auf Montauban zurückgetrieben. Bei der rechts ohne Anlehnung kämpfenden VIII. Kompanie wurde B. F. Fischer beim Sturm verwundet. Unteroffizier Haslböck verteidigte die auf dem rechten Flügel schnell errichtete Barrikade gegen noch standhaltende Engländer gemeinsam mit dem Zuge des B. F. Zipperer. Dann übernahm Leutnant der Reserve Drechsler (Hans) die Verteidigung der Sperre und behauptete sie im ununterbrochenen Handgranatenkampf...“

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